Marlboro Man, David Beckham oder Johnny Depp?

Ein zentraler Punkt bei der Frage „Was macht einen Mann aus?“ ist das Auftreten und die Ausstrahlung die „er“ hat. Doch worum geht es dabei, was macht einen Mann „männlich“?

Ich verpacke es mal in einen ganz simplen Satz, was es für mich bedeutet:

Ein wacher Mann weiß wer er ist, wo und wofür er steht und was er will im Leben.

Das ist es dann auch schon :-) – ganz einfach also … ;-)

Ich denke daraus leitet sich dann vieles ab, zum Beispiel:

  • Eine kräftige Stimme,
  • aufrechte Körperhaltung und
  • einen gesunden, „starken“ Körper zu haben.
  • Etwas „zu sagen haben“,
  • präsent und umsichtig zu sein,
  • den „Raum zu halten“,
  • Ruhe und Souveränität auszustrahlen,
  • selbst starke Emotionen „auszuhalten“,
  • andere zu begeistern und emotional / „tief“ zu berühren,
  • mutig für etwas einzustehen,
  • Bewahrer und Hüter zu sein,
  • und einiges mehr …

Dies ist ein Artikel aus der Serie „Mann sein“. Eine Übersicht aller Aspekte, die ich hier beleuchte, findest Du unter mann-sein-2016
Ich schreibe zum Thema „Mann sein“ aus der Perspektive des heterosexuellen Mannes der eine Liebesbeziehung zu einer Frau lebt.
Eine Erklärung zur (fehlenden) Gender-Schreibweise findest Du hier – bitte fühl‘ Dich in jedem Fall eingeschlossen!

Zur „wahren männlichen Essenz“ fand ich folgende epische Zeilen:

Alle Männer tragen in sich die Essenz des wahren Männlichen, eine Essenz so tief und kraftvoll, so rein und schützend, dass sie die gesamte Erde mit der Sicherheit ihrer Arme umfängt. Es ist die Qualität, von der so viel geschrieben wurde, in alten Zeiten, in all den Mythen quer durch die Jahrhunderte – die Essenz des Helden.

Dieser Held ist ein zutiefst menschlicher Mann, ohne magische Superkräfte, mit der Ausnahme seines reinen Herzens, seiner Integrität, seiner Weisheit und Tapferkeit, und einem unverrückbaren Kodex der Ehre, der tief in sein Wesen geschrieben ist.

Wenn ein Mann von diesem Ort aus lebt, verschwört sich die gesamte Existenz, um ihn zu unterstützen. Alle Mächte und die Kraft des Lebens selbst stehen an seiner Seite – er ist unbesiegbar im tiefsten Sinne des Wortes.“1

Da hätten wir dann gleich mal „Zutaten“, die es benötigt:

  • Ein „reines Herz“,
  • Integrität,
  • Weisheit,
  • Tapferkeit,
  • einen Ehrenkodex – und ich ergänze noch folgendes:
  • die Verbindung zur „inneren Führung“ und
  • die stete Präsenz, also bewusst zu sein.

Das ist jetzt für die Modeindustrie ein Schlag ins Gesicht – in den bisherigen Betrachtungen kommen nirgends Designerklamotten vor ;-). Selbstverständlich gehört für mich auch sich liebevoll um den eigenen Körper zu kümmern und sich „adrett“ zu kleiden dazu. Doch liegt der Fokus bei meinen Betrachtungen meist eher auf der inneren Einstellung. Ach ja und ob „schnelle“ Autos wichtig sind, darüber kann ich leider nichts sagen … ;-)

Das ist jetzt ja alles schön und gut, wirst Du vielleicht sagen, aber die bloße Auflistung von Qualitäten alleine hilft mir nicht weiter. Eben! Darum möchte ich gerne im September eine Männergruppe ins Leben rufen, wo wir gemeinsam „unsere Männlichkeit“ aktiv stärken.

Aus den Schauspielkursen sind mir noch folgende Übungen im Kopf, die mich nachhaltig beeindruckt und verändert haben:

Zum einen war es ganz simpel „aufgerichtet zu werden“. Bei mir war es so, dass ich die körperliche Aufrichtung über den Zug des Brustbeines nach oben „erzeugte“ (natürlich nicht bewusst). Und als ich dann „wirklich aufrecht“ stand war es erst mal ein ganz komisches Gefühl, aber auch sehr kraftvoll und mächtig – sehr „erhaben und rund“.

Zum anderen gab es zu Beginn eine ganz „simple Übung“: Die anderen Teilnehmer sitzen in einer Reihe und einer steht auf geht neutral vor die Gruppe, dreht sich zu seinem „Publikum“ und sagt „Ich heiße Vorname“, blickt von Seite zu Seite jedem in die Augen und geht dann wieder neutral (also ohne Ausweichbewegungen) zurück um sich wieder hinzusetzen.
Klingt super simpel, hat es aber in sich ;-)

Das sind zum Beispiel zwei Übungen, die ich gerne mit Dir gemeinsam, lieber lesender Mann, im Herbst machen würde…

Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen, dass ein Großteil meiner Entwicklung im „Tun“ stattfand. Bücher und im Internet zu lesen ist auch interessant, aber aus meinem Blickwinkel ist es das „reale Leben“ das einen als Mensch wachsen lässt. Daher steh‘ ich auch so auf den Zugang über den Körper ins „Sein“. Wenn ich Dich angesprochen habe, dann melde dich doch gleich für September an! :-)

  • Was ist ein „echter Mann“ für dich / was macht einen „echten Mann“ in deinem Empfinden aus?
  • Welche Qualitäten der männlichen Essenz wünschst Du Dir mehr in unserer Gesellschaft / in unserem Leben?
  • Oder aber auch umgekehrt: Welches (pseudo-)männliche „Gehabe“ geht Dir auf den Geist?
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Hier noch ein besonderer Aufruf an alle Frauen die dies lesen: Hinterlasse doch einen Kommentar unten, was Du besonders schätzt an Männern oder auch was dir nicht gefällt, so haben wir im Herbst dann gleich eine „echte“ Grundlage …

Du willst keinen Artikel mehr versäumen? Dann trage Dich doch unten in den Freifühlletter ein um weiter auf dem Laufenden zu bleiben.

Ich freue mich riesig, wenn Du diese Webseite oder den Artikel teilst beziehungsweise weiterempfiehlst, da dieses Projekt gerade im Entstehen ist.

Voranmeldungen zur Männergruppe nehme ich übrigens auch schon an ;-)

Fußnoten/Quellen

1 Bertrand, Azra, Das Erblühen des männlichen Herzens, https://www.sein.de/das-erbluehen-des-maennlichen-herzens/, abgerufen am 17.07.2016
Beitragsbilder: by Leroy_Skalstad, pixabay.com + David Beckham, flickr, by Brian Sawyer + Johnny Depp, wikimedia

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4 Kommentare, sei der nächste!

  1. Ihr lieben Männer,

    ich wünsche Euch von Herzen, dass Ihr in Eure ureigenste männliche Kraft findet, um Eure innere und äussere Stärke in die Welt hinaus zu tragen und Frieden und Bewusstheit zu säen und allen Frauen innerhalb Eures Schutzes wieder die Möglichkeit schenkt ihre ureigensten Kräfte der Hingabe und Liebe zu leben.

    Namaste!

  2. Tz, der Artikel ist ja ganz in Ordnung, schön poetisch. Aber um Himmels Willen, deine Aufzählung von Männertypen…Warum nicht Maximilian Kolbe, Gandhi, Nelson Mandela?
    Gedichte schreiben fehlt mir bei deiner Aufzählung. Nicht nur Göthe, auch Graaff. Der Typ hat den Vorteil, dass er noch lebt, schau einfach mal, ob dir seine Gedichte gefallen, vielleicht sogar verlinken? Kenne mich damit nicht so aus. Gottfried Graaff, Seelenfreund und Wege nach innen. Nett, manchmal kitschig, aber auch mit Tiefgang. Also, Gedichte schreiben und Abfluss reinigen. Wie aufrecht auch immer. Reifenwechsel ist auch cool. Und die Sache mit dem gesunden Körper, das geht nun gar nicht. Ist ein Mann nur ein Mann, solange er laufen kann? Ausstrahlungsstopp in Rolli und Rollator? Echt jetzt! Wie heißt nun dieser Typ ohne Arme und Beine? Nick? Vielleicht könntest du das noch mal überdenken? Ansonsten vielen Dank für deine mutigen Anregungen!

    1. Hallo liebe Kaba,
      Danke für Deinen Kommentar!
      OK wir erstellen hiermit eine Liste bei der es um Tätigkeiten gehen soll:
      * Gedichte schreiben
      * Abfluss reinigen
      * Reifen wechseln
      machen den Anfang ;-)

      Gegenfrage: sollte der Mann mir Rolli/Rollator nicht auch auf seinen Körper achten und ihn gesund halten?

      Bei einem Artikel der lesbar und knapp sein soll, können nicht alle Eventualitäten „abgehandelt werden“ …
      Da fehlt also noch so einiges Andere auch. Ich versuche das anzudeuten indem ich Formulierungen wie „und einiges mehr …“ verwende ;-)

      Liebe Grüße
      Thomas

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